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Aktuelles aus dem Experimentierraum

 

Familienworkshop Orgel

Familienworkshop Orgel

Am 23. September war es so weit! Wir haben, basierend auf unseren Erfahrungen in den MINT Schallworkshops, unseren ersten eigenen Orgelworkshop für Familien angeboten.

Kinder mit ihren Familien hatten die Möglichkeit das Weltkulturerbe Orgel im LutherLAB mit allen Sinnen kennenzulernen. 

Die Teilnehmenden konnten hören,wie die Orgel gespielt wurde. Dabei merkten sie schnell, dass der Schall der Orgel im ganzen Körper zu spüren ist. Die naturwissenschaftlichen Hintergründe zum Thema Schall konnten die Familien in kleinen Experimenten kennenlernen. Während der Experimente, bekam jede Familie einzeln die Möglichkeit sich die Orgel genauer erklären zu lassen und dabei den “Geheimraum”, das Orgelgehäuse zu entdecken.

 

Bastel-Aktionen für Familien im Videochat

Während der Zeit der Kindergarten- und Schulschließungen bot der “Experimentierraum für Kinder, Jugendliche und Familien” 5 Bastel-Aktionen für Familien online an.

Es wurden verschiedene Fensterbilder gebastelt. 

 

Die Familien hatten die Möglichkeit ohne eigenes Material, kreativ, gemeinsam mit anderen Familien im Stadtteil tätig zu werden. Mit den Fensterbildern wurden die Wohnungen verschönert und die Familien konnten bei Spaziergängen entdecken, wo andere Kinder leben.

 

So lief es ab:

Wir hatten in der Vorbereitung die Bastelpakete zusammengestellt. Die Familien konnten sich diese nach der Anmeldung abholen oder wir warfen sie ihnen in den Briefkasten. Die Bastelpackungen beinhalteten alle Materialien, welche benötigt wurden. Der Rahmen der Bilder wurde von uns ausgeschnitten und das Transparentpapier zugeschnitten beigelegt. Die Vorlage für die Fensterbilder wurden uns freundlicherweise von Juliane Buneß (https://www.picturas.de/) zur Verfügung gestellt. Die Familien brauchten also nur noch Einzelheiten aufmalen, ausschneiden und kleben. Im Videochat erklärten wir zu Anfang einmal, wie das Fensterbild gebastelt werden sollte. Alle starteten mit Freude und es wurde geschnitten, geklebt und sich unterhalten. Es war laut und trubelig! Nach jeweils etwa einer Stunde waren alle mit ihrem Fensterbild fertig. 

 

Es sind fast 40 wunderschöne Fensterbilder mit Regenbögen, Meerjungfrauen und Schmetterlingen entstanden, die hoffentlich viele erfreut haben – in den Wohnungen und bei Spaziergängen!

Insektenwiese- Workshop „Bau eines Insektenhotels“

Insektenwiese- Workshop „Bau eines Insektenhotels“

Nach der Lockerung der Kontaktbeschränkungen, folgten 3 Workshops “Bau von Nist- und Überwinterungshilfen” am 30.06.2020  und 09.07.2020. Hierzu wurde ein Aufruf zum Mitmachen über verschiedene soziale Medien und die Zeitung gemacht. Diesem Aufruf folgten insgesamt 24 Kinder und (Groß-) Eltern. 

Bei den ersten beiden Workshops gab es 2 Stationen. An einer konnten Teilnehmer, vor dem LutherLAB, die große Nist- und Überwinterungshilfe für die Wildbienen und Wespen bauen und an der anderen, hinter dem LutherLAB, kleine zum Mitnehmen für den eigenen Balkon oder Garten. Jeder Haushalt hatte seinen eigenen Arbeitstisch zur Verfügung mit eigenem Werkzeug und Materialien.

Für die kleinen Nisthilfen wurden in eine Obstkiste aus Holz, kleine Baumstamm-Abschnitte, die wir im Vorfeld schon zurecht gesägt hatten, mit Schrauben festgeschraubt. In den Baumstamm-Abschnitt wurden Löcher in der Durchmessern 2 bis 9 mm gebohrt. Diese wurden dann geschliffen, damit die Insekten sich bei hinein- und herausklettern nicht verletzen können. Danach wurden Holunderäste und Bambus auf eine Länge von 10 cm zurecht gesägt und anschließend ausgehöhlt. Auch diese ausgehöhlten Äste mussten ordentlich gefeilt werden, damit die Verletzungsgefahr der Insekten minimiert wird. Am Schluss wurde die kleinen Kisten mit Lehm gefüllt und die ausgehöhlten Äste reingesteckt. Der Lehm dient den Insekten als Verschlussmaterial für ihre Brutröhren.

Die große Nist- und Überwinterungshilfe wurde nach dem gleichen Prinzip, nur viel größer, gebaut. Es wurde gesägt, gebohrt, geschraubt, gefeilt und ausgehöhlt. 

Zusammenfassend kann man sagen, das egal wo welcher Haushalt/ Familie mitgearbeitet hat, alle Spaß hatten und es auch sehr lehrreich war. Ulrike Hiltawsky gab uns einen Einblick in die Lebenswelt der Insekten. Sie erklärte, wie die Insekten nisten, veranschaulichte es mit Bildern und gab wertvolle Tipps, wie und wo die Nist- und Überwinterungshilfen aufgestellt werden sollten. Anschließend hatte sie noch für alle teilnehmenden Haushalte je eine Liste von leckeren Pflanzen für die Wildbienen.

Beim dritten Workshop wurden, aufgrund der großen Nachfrage, wieder kleine Nist- und Überwinterungshilfen für Zuhause gebaut.

 

Das große Insektenhotel ist in dem Workshop nicht fertig geworden und wird jetzt nach und nach fertiggestellt, damit die Insekten einen schönen Nist- und Überwinterungsplatz direkt an unserer Insektenwiese haben. 

Insektenwiese- Das Einsäen

Insektenwiese- Das Einsäen

Anfang Mai, während der Kontaktbeschränkungen, übernahm eine Familie aus dem Stadtteil das Einsäen der Insektenwiese. Damit die Samen gut keimen und anwachsen konnten wurde die Wiese abwechselnd, einzeln von verschiedenen Haushalten gegossen.
Und schon bald wuchs die Insektenwiese!

Die Anfänge der Insektenwiese

Die Anfänge der Insektenwiese

Die “Insektenwiese” ist ein Projekt, das in Gemeinschaft der Naturfreunde und Urban Gardening Langendreer sowie dem Projekt “Experimentierraum für Kinder, Jugendliche und Familien” und der Garten-AG des LutherLABs durchgeführt wird. 

 

Am Samstag, den 22.02.2020, starteten wir mit den Vorbereitungen für unsere gemeinsame Insektenwiese. Bei einem gemütlichen Brunch im LutherLAB wurden die anstehenden Aufgaben verteilt. Etwa 30 Paar große und kleine helfende Hände hatten sich zusammengefunden und fingen tatkräftig an zusammen zu arbeiten. 

Rasen wurde mit Spaten auf einer Fläche, welche schon vorher bestimmt wurde, ausgestochen und entfernt. Unter der Erde entdeckten wir riesige tote Wurzeln, die wir teilweise beseitigt haben. Außerdem gruben sich zahlreich, dicke und große Regenwürmer durch die Erde. Nachdem der Rasen entfernt war, wurde die Erde aufgelockert und mit Sand vermischt, um sie abzumagern und auf die Pflanzen der Insektenwiese vorzubereiten. Zusätzlich wurde ein Loch für ein Sandarium ausgehoben und dieses Loch mit Sand gefüllt. Ein Sandarium ist eine Nisthilfe. Hier können Wildbienen Gänge in den Sand graben und dort ihre Eier ablegen. Das war eine Arbeit, die anstrengend war, aber zusammen viel Spaß gemacht hat!

Nebenbei waren die Helfer*innen auch rund um das LutherLAB tätig und haben Äste gehäckselt, einen Baum umgepflanzt, die Hecken geschnitten und das Gelände für den nahenden Frühling vorbereitet.

 

Wir freuen uns auf das Einsäen sowie den Bau der Insektenhotels und weiterer Nist- und Überwinterungshilfen für Insekten!

Alltagsmasken für Langendreer

Alltagsmasken für Langendreer

 

Die Offene Handarbeitswerkstatt des LutherLAB unterstützt das Seniorenbüro Ost beim Nähen von Alltagsmasken. Die Offene Handarbeitswerkstatt arbeitet im Rahmen des “Experimentierraums für Kinder, Jugendliche und Familien”, einem Projekt des LutherLAB mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds, und unterstützt alle Näher*Innen mit Material, Anleitungen und Tipps. Es werden Alltagsmasken für Kinder und Erwachsene hergestellt.

Gemeinsam suchen die beiden Partner interessierte Näher*innen, die bei der Arbeit helfen wollen. Bei Bedarf gibt es Unterstützung mit Material, Anleitungen und Tipps. Zudem bietet das Seniorenbüro an, das Material nach Hause zu liefern und die fertigen Behelfsmasken dort auch wieder abzuholen. Hilfestellung und Austausch beim Nähen sind montags 19-20 Uhr und donnerstags 10-11 Uhr online in der Offenen-Handarbeitswerkstatt möglich. Den Zugang dazu erhält man über die Mail-Adresse experimentierraum@lutherlab.de .

Aber auch ohne eigenes Nähen kann man die Herstellung der „Alltagsmasken für Langendreer“ durch Stoff- und Materialspenden unterstützen. Gebraucht werden gewaschene Baumwollstoffe und Gummiband.

Wer Alltagsmasken benötigt, kann sich an das Seniorenbüro wenden. Kontakt: Kathrin Engel, Seniorenbüro Ost, 023454476501, info.seniorenbuero@drk-bochum.de .

Alternativ erfährt man im LutherLAB, wo und wie man die Masken erhalten kann. Kontakt: Viktoria Hupertz-Masukowitz und Miriam Eschert, experimentierraum@lutherlab.de .

Experimentierraum für Alltagsnachhaltigkeit – Themen und Termine

Den Kern von EfA bildet der einmal im Monat stattfindende Stammtisch. Hier sollen gemeinsam die etablierten und nachhaltigen Routinen im Alltag hinterfragt werden und nachhaltigere Alternativen oder auch das ersatzlose Streichen derselben besprochen werden. Veränderungen im eigenen Alltagsleben und im direkten (Wohn-)Umfeld gilt es so anzustoßen. Themen des Stammtisches sind:

 

Müllvermeidung: 

Schon kleine Veränderungen können den Verpackungsmüll um mehr als die Hälfte reduzieren – ohne auf etwas verzichten zu müssen oder nur in Unverpacktläden einzukaufen. Der Stammtisch gibt Impulse, welche Schritte hierfür zu gehen sind. 

 

Verzichten: 

Das Thema der Nachhaltigkeit kommt in Gesprächen eigentlich nie ohne die Begrifflichkeit „Verzicht“ aus. Aber worauf verzichtet man eigentlich, wenn man Erdbeeren nur im Sommer isst oder aber mit dem Rad oder dem ÖPNV länger unterwegs ist, aber schlussendlich trotzdem ankommt? Das Verständnis, was Verzicht bedeutet, ist das Resultat einer Gesellschaft im zerstörerischen Überfluss. Die Thematik des (vermeintlichen) Verzichts kann im Stammtisch besprochen werden.

 

Ernährung: 

Unsere Ernährung und die daran geknüpften Prozesse der Herstellung sind zentrale Triebfedern von Umweltbelastung und klimaschädlichen Emissionen. Eine Ernährungsumstellung zu regionalen, saisonalen, biologischen und „tierarmen“ Produkten ist ein zentraler Schritt zu mehr Nachhaltigkeit. Im Stammtisch werden Umsetzungswege aufgezeigt.

 

Umfeld: 

Veränderungen zu mehr Alltagsnachhaltigkeit werden am stärksten sichtbar, wenn diese vor der eigenen Haustür und im direkten Wohnumfeld stattfinden. Weniger Autoverkehr auf den Straßen, weniger Müll im Schulalltag, verpackungarmes Einkaufen – im Stammtisch soll gemeinsam überlegt werden, wie die lokalen Bildungseinrichtungen, Geschäfte und Lokale in die Idee einer Alltagsnachhaltigkeit eingebunden werden können.

 

Die Bedeutung des Einzelnen: 

Jede Veränderung von etablierten Routinen hat einen Effekt – in aller Regel über die Bedeutung für den Einzelnen hinaus: Kinder übernehmen die Verhaltensweisen der Eltern, beim Einkaufen sieht das Umfeld die gelebte Alternative, der Einzelhandel verspürt eine alternative Nachfrage. Schlussendlich ist es die Summe vieler Einzelentscheidungen, die eine Menge (im doppelten Wortsinn) bewegen. Sich diese Bedeutung bewusst zu machen, soll im Rahmen der Stammtische thematisiert werden.

 

Konsum

Brauche ich das wirklich? Auf wessen Kosten wurde das Produkt hergestellt? Fragen, die man sich  vor jeder Anschaffung stellen sollte, denn unkritischer Konsum geht mit einer erheblichen Umweltverschmutzung und oftmals mit einer Verfestigung von weltweiten Ungleichheitsstrukturen einher. Man hat es selbst in der Hand, daran etwas zu ändern – sprechen wir drüber.  

 

Mobilität:

Autos prägen unser Stadtbild. Überall fahren und stehen Autos. Selbst kürzeste Strecken werden unter Hinzunahme kreativer Argumente (zu schwer, zu kalt, zu warm, zu steil, …) mit dem Auto zurückgelegt. Dabei stören uns die stinkende Luft und die Gefahren des Straßenverkehrs selber. Der Stammtisch des Experimentierraums schafft Motivation das zu ändern und verstärkt mit dem Rad, zu Fuß oder dem ÖPNV unterwegs zu sein.

 

Nachhaltig und umweltbewusst leben = teuer?

Oft hört man: Nachhaltiger und umweltbewusster leben ist teuer und damit nur etwas für Einkommensstarke! Der Stammtisch zeigt auf, dass es eigentlich nur zu einer Verschiebung von Ausgaben kommt (z. B. mehr Bio-Lebensmittel vs. Konsumreduzierung) und dies oftmals sogar mit erheblichen Einsparungen einhergeht. 

 

Der Stammtisch findet am 3. Dienstag im Monat von 19 bis 21 Uhr statt:

  • 26.02. 
  • 17.03.
  • 21.04.
  • 19.05.
  • 16.06
  • 18.08.
  • 15.09.
  • 20.10.
  • 11.11.
Wir basteln ein Regenbogenbild

Wir basteln ein Regenbogenbild

Auf Spaziergängen entdecken wir immer mehr Regenbögen an Wänden und Fenstern. Sie zeigen uns die Solidarität vieler Kinder in dieser Krisenzeit. Lasst uns unseren Stadtteil weiter verschönern und lasst uns auch diese Solidarität zeigen.

Wir möchten mit und für die Kinder in Langendreer basteln.

Wir laden Euch am Dienstag, 28.04.2020, um 15:30 Uhr dazu ein, ein Regenbogen-Fensterbild mit uns zu basteln, – natürlich ohne LutherLAB-Logo und ohne Hashtags. Wir haben für Euch eine Bastelpackung zusammengestellt, die wir Euch zukommen lassen möchten.

Wenn Ihr mitmachen wollt, wendet Euch bitte per Mail an experimentierraum@lutherlab.de . Dann antworten wir Euch mit der Information, wie Ihr die Bastelpackung bekommt und Ihr erhaltet den Link für die begleitende Veranstaltung im Internet.

Wir freuen uns auf Euch. Bleibt gesund.

Viktoria und Miriam

Danke. Die Vorlage für die Bastelpackung wird uns freundlicherweise von Juliane Buneß (https://www.picturas.de/) zur Verfügung gestellt.

Schall-Workshops mit Orgel im LutherLAB

In Kooperation mit den MINT-Lotsinnen des ZDI, Yvonne Dicketmüller und Marieke Schaden, entstand unser Schall-Workshop. Sie sind Expertinnen für naturwissenschaftliche Experimente, die beim Lernen Spaß machen. 

Eines ihrer Themen ist der Schall. Bei einem Treffen im LutherLAB stellten wir schnell  fest, dass sich der Schall hier besonders gut sichtbar und spürbar machen lässt. Daraus entwickelten wir gemeinsam einen Workshop im LutherLAB. Eine  Besonderheit des Workshops ist die Orgel, welche 2019 restauriert wurde. So wird “ganz nebenbei” dieses Weltkulturerbe kennengelernt.

 

Am Mittwoch, den 18.12.2019 starteten wir unseren ersten Test-Workshop mit 33 Schüler*innen und zwei Lehrerinnen der Amtmann-Kreyenfeld-Schule im LutherLAB. Unter Anleitung der MINT- Lotsinnen begleiteten Miriam Eschert und Viktoria Hupertz-Masukowitz, zusammen mit zwei Ehrenamtlichen des MINT- Projektes, den Schall-Workshop. Im ersten Teil erlebten die Schüler*innen an sechs Lernstationen, dass sie nur etwas hören können, wenn es vibriert (einfach gesprochen: wackelt). Ausprobiert wurde dies zum Beispiel mit  einem Stück Backpapier, das an den Mund gehalten und in das rein gesprochen wurde. Oder aber an einer Dose mit einem Gummiband, welches gezupft werden musste. In einem zweiten Teil mit fünf Lernstationen wurde der Schall sichtbar und spürbar gemacht. Beispielsweise durch eine “tanzende” Kerzenflamme oder durch eine “Schallkanone”, die eine Flamme durch den Schall ausblasen kann.

Im dritten Teil des Workshops wurde dann endlich die Orgel besichtigt. Die meisten Schüler*innen waren sehr beeindruckt von dem Instrument und vor allem von seinem “Geheimraum”, dem Orgelgehäuse.

Unser Fazit: Es war eine sehr erfolgreicher Tag an dem wir viel gelernt haben und der auch noch viel Spaß gemacht hat! 

 

Aufgrund der Bedrohungslage durch COVID-19 konnten wir das Angebot nur für eine weitere Klasse der  Amtmann-Kreyenfeld-Schule durchführen. Zurzeit muss dieses Angebot für weitere Schulen ruhen.

 

Bei Interesse an unserem Schall-Workshop im Freizeitbereich, erreichen Sie uns über das Kontaktformular und wir besprechen alles Nähere mit Ihnen persönlich!

Die Experimente und Orgelführung können individuell an die Zielgruppe, Teilnehmerzahl und den zeitlichen Rahmen angepasst werden.

EfA startet am 26.02.2020

Im sogenannten Experimentierraum für Alltagsnachhaltigkeit (kurz EfA), haben sich bislang 15 Haushalte gefunden, die u.a. ihr Konsumverhalten verändern und weniger Müll produzieren wollen. Dreh- und Angelpunkt von EfA bildet ein einmal im Monat stattfindender Stammtisch (jeden dritten Dienstag von 19.00 bis 20.30 Uhr). Hier sollen gemeinsam die etablierten nicht nachhaltigen Routinen im Alltag hinterfragt werden und nachhaltigere Alternativen oder auch das ersatzlose Streichen derselben besprochen werden. Veränderungen im eigenen Alltagsleben und im direkten Umfeld sollen so angestoßen werden. Verschiedene Themen wie Müllvermeidung, Verzicht, finanzielle Aspekte, Mobilität, Umfeld, die Bedeutung des Einzelnen und Ernährung werden angesprochen. Begleitet werden die Stammtische von Viktoria Hupertz-Masukowitz, Gabriele Fuchs, Miriam Eschert und Dr. Tobias Terpoorten.

Tobias Terpoorten ist es auch, der am 26.02. (19.00 bis 20.30 Uhr) eine neue Reihe von Workshops und Vorträgen zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt eröffnet. In seinem Vortrag „Darf’s ein bisschen weniger sein?” Ein Monolog über gelbe Säcke, schlechte Luft und Familienkrawall“ thematisiert er Fallstricke und Erfolge beim Versuch mit seiner fünfköpfigen Familie nachhaltig(er) zu leben.

Öffnungszeiten

Dienstags 15-17 Uhr
Donnerstags 10-12 Uhr

Wo?

LutherLAB
– ehemalige Lutherkirche –
Alte Bahnhofstraße 166
44892 Bochum
info@lutherlab.de

Kontakt

Viktoria Hupertz-Masukowitz
Miriam Eschert
Telefon +49 (0) 151 31774255
Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds